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Sonntag, 2. März 2014

some thoughts are so private that you only share them with a therapist or 17,000 people on the internet

"Und vielleicht liegt darin unser ganzes Unglück - in dem Versuch, etwas zu sein, was man einfach nicht ist..."

Gefreut?
Über New York natürlich. Es war wie immer bombastisch.

Geärgert?
über mein Immunsystem, was sich lange nicht entscheiden konnte, ob es jetzt krank oder gesund sein will, nur um dann letztlich mal wieder komplett zusammenzubrechen....

Gedacht?
Dass ich mir zeit geben muss, dass sich nichts erzwingen lässt.
Und dass ich so langsam auf Markenprodukte abfahre.
UND: David Beckham sieht live ganz schön hot aus! Alter Schwede...

Gewünscht
 Ein Apartement in Manhattan und ein Job, der es zulässt, so 2-3 mal im Jahr für mehrere Wochen nach New York zu fliegen.


Gut zitiert:
"Would you still travel to that country, if you could not take a camera with you? How many of your life activities are done to impress people, how many are done for your own wellbeing and growth?"
- unbekannt -




Samstag, 1. März 2014

Ich werde nie den Blick vergessen, mit dem du mich angesehen hast

 "Er ist nicht hier..."
Sie hatte schon einige Minuten nicht mehr gesprochen. Fast erschrickt er vor ihrer Stimme, die ruhig und doch bestimmt, die Stille durchbricht.
"was meinst du?"
"Du hast mich gefragt, warum es mir in der letzten Zeit nicht so gut geht. Warum ich schon wieder so verkopft bin. Er ist nicht bei mir. Das ist der Grund."
"Aber das ist er doch schon lange nicht mehr, war es denn je anders?" - fragt er vorsichtig, ängstlich davor, eine Grenze zu überschreiten.
"An den meisten Tagen kann ich diese Tatsache ganz gut vor mir verbergen. Aber manchmal, da wird mir seine Abwesenheit ganz plötzlich sehr deutlich. Dann durchzuckt es meinen ganzen Körper, es tut in jeder Faser weh." 
Ihre Stimme zittert, Tränen schießen aus ihren Augen und sie beginnt zu schluchzen: "Er ist nicht da. Seine Liebe erreicht mich nicht. Dabei ist das alles, wonach ich mich sehne. Ich suche ihn überall, in allem. Aber ich finde nichts. Er ist einfach nicht da. Er fehlt"
"Ich weiß..." - sanft zieht er sie zu sich heran, wohlwissend, dass nichts sie trösten kann. 





Sonntag, 23. Februar 2014

City-Love of my life


Mit meiner Liebe zu New York ist es wie folgt:
Sie ist wie eine Schwester, die in der High School das beliebte Cheerleader Girl darstellt.
Jeder will sich mit ihr schmücken.
Und ich schaue mir das an und würde gerne wählen, wer es denn auch wirklich verdient hat, mit ihr abzuhängen.
Da gibt es nämlich so Menschen, die wollen sich nur an ihrer Berühmtheit bereichern.
Ok, hören wir mal auf mit den metaphern, ich sag es mal wie ich es meine:
Da gibt es diese Menschen, die nur nach NY fliegen, weil NY berühmt ist, weil dann jeder neidisch ist, weil dann jeder sagt "ooooh wie toll, da würde ich auch sooo gerne mal hin!"
Aber NY ist kein Spielzeug, welches man sich mal bedienen kann um es dann wieder wegzulegen.
Für NY hat man entweder eine Leidenschaft oder man sollte seinen Arsch woanders hinbewegen. San Francisco soll nett sein, habe ich gehört. 


Meine Gefühle sind kindisch, ich weiß. Ich habe nich darüber zu urteilen, wie andere Menschen über NY zu empfinden haben. Da kommt ein Besitzgefühl in mir hoch, was kein Hand und Fuß hat. Dennoch bekomme ich Schaum vorm Mund, wenn Menschen nach NY fliegen und dann so sachen sagen wie "also wir sind hier irgendwo, ich weiß gar nicht genau..." , "das ist irgendwie so ein Park..", "Ich bin jetzt hier in irgendso nem Market, keine ahnung..." und auch gut "das ist so n Drogeriemarkt, Duana irgendwas" (oh ja, ich habe VIELE FMA New York gesehen in letzter zeit...)
NULL Emotionen, null Verständnis für das, was NY ist. Nur alles mitnehmen, was so empfohlen wurde...
Entschuldigung, aber dann möchte ich die Person gerne an ihrem Billigpullover packen und sie anschreien, dass sie es nicht verdient hat, in meiner Stadt zu sein. Zieh leine und spiel woanders.
Wie gesagt, Kindisch. Ich weiß. New York ist für mich aber so kostbar, dass es mir in jeder Zelle meines Körpers weh tut, die Welt dabei zu beobachten, wie sie einkehrt in diese wundervolle Stadt und gar nicht spürt, was für ein Schatz da unter ihren Füßen liegt. New York hat mehr zu bieten als Skyscraper und Promis. Es geht ums Herz. Um das Gefühl. Wer das nicht spürt, der ist falsch.


Dear New York,
mich interessiert deine Berühmtheit nicht. Mich interessiert nicht, dass man in deiner gegenwart jederzeit einem Promi beim Kaffeetrinken treffen kann oder dass in dir die Modewelt boomt.
Das einzige, was mich interessiert ist dein Puls und dein Herzschlag. Wie bei einem Liebespaar, ich will ihn pulsieren spüren. Ich will dich nah bei mir haben und deinen Duft inhalieren.
Wenn du bei mir bist, dann fließt deine Kraft durch meine Venen. Ich fühle mich lebendig. Ich schätze jeden Fehler an dir. Jeden. 
Meine Liebe zu dir ist bedingungslos. Sie ist echt.

Was ich an New York so liebe? werde ich bald berichten :)

Donnerstag, 30. Januar 2014

Ich esse jetzt Salat. Und mit Salat meine ich Schokolade.



"Verlassen. Und deswegen esse ich soviel"

"Vielleicht ist es dann ok"

"So stelle ich mir mein Leben vor"

Gefreut?
Auf New York, über mein neues ich, über viel Positivität und viel Lebensfreude.

Geärgert:
Über "rumgebashe" auf eigentlich guten Modeblogs oder Twitteraccounts von eigentlich super Bloggern, die ich lange als Vorbild gesehen habe und es so langsam nicht mehr kann... Passend dazu gut zitiert ;)

Gedacht:
seit wann ist eigentlich "Ich sag doch nur meine Meinung?" zur allround-Entschuldigung geworden, negative Kommentare und Verurteilungen über andere Menschen abgeben zu dürfen?

Gewünscht:
Mehr Positivität in der Menscheit. Mehr Menschen, die andere aufhelfen anstatt runterzudrücken.
"If you dont have something nice to say, better say nothing at all..."
Bitte nicht falsch verstehen, man muss auch mal Menschen kritisieren, vor allem wenn sie einem nahe stehen und man möchte, dass sich da was verändert. Aber ständig seine Meinung über andere Menschen abgeben, mit denen man nichtmal näher was zu tun hat? Bitte... Das hat nichts mit Stärke zu tun. Mehr Charakterstärke bitte.
So Negativität haben wir doch gar nicht nötig, oder? :)

Gut zitiert:
Solange Du Dich bemühst, andere zu beeindrucken,
bist Du von Dir selbst nicht überzeugt.
Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein,
zweifelst Du an Deinem eigenem Wert.
Solange Du versuchst, Dich größer zu machen, indem Du andere kleiner machst,
hegst Du Zweifel an Deiner Größe.
Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas zu beweisen.
Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. 
Wer seine Größe kennt, lässt anderen ihre 
Quelle: unbekannt 


Sonntag, 26. Januar 2014

One Day maybe we...

sicher. Ihr habt es alle schon gehört. Den Poetry Slam von Julia Engelmann.
Die Meinungen hierzu gehen außeinander. 
Mich haben einige Textstellen sehr berührt, z.B. diese hier:

"Und ich denke zu viel nach. Ich warte zu viel ab. Ich nehm‘ mir zu viel vor und ich mach‘ davon zu wenig. Ich halt‘ mich zu oft zurück, ich zweifel alles an"
"Und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen, werden traurige Konjunktive sein wie: Einmal, bin ich fast einen Marathon gelaufen. Und hätte fast die Buddenbrooks gelesen.
Und einmal wäre ich beinahe bis die Wolken wieder lila waren noch wach gewesen. Und fast, fast hätten wir uns mal demaskiert und gesehen, wir sind die Gleichen. Und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten."
 
 
"Und, dass wir bloß faul und feige waren – das werden wir verschweigen "

"Also lass‘ uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen. Lass‘ uns nachts lange wach bleiben, aufs höchste Hausdach der Stadt steigen, lachend und vom Takt frei die tollsten Lieder singen. Lass‘ uns Feste, wie Konfetti schmeißen. Sehen wie sie zu Boden reisen und die gefallenen Feste feiern, bis die Wolken wieder lila sind. Und lass mal an uns selber glauben. Is‘ mir egal, ob das verrückt ist und wer genau kuckt, sieht, dass Mut bloß auch ein Anagramm von Glück ist.
Und, wer immer wir auch waren – lass‘ mal werden, wer wir sein wollen. Wir haben schon viel zu lang gewartet. Lass mal Dopamin vergeuden.
"

"Und unsere Zeit, die geht vorbei – das wird sowieso passieren. Und bis dahin sind wir frei und es gibt nichts zu verlieren."

Nichts zu verlieren.

Ich habe schon lange keine Lust mehr, immer nur abzuwarten. Angst zu haben. Zu zweifeln.
Ich will leben. Ich will TUN. Ich will Erfahrungen sammeln.

Ich glaube, ich habe in diesem Jahr schon einen super Anfang gemacht, teilweise wurden die Grundlagen hierfür schon in Jahr 2013 gelegt. Ich möchte euch erzählen.

1. Insanity: Your workout is my warm up - oder: Get fit or get out.
Ich hatte (und habe immernoch) die Faxen so dick. Von meinen Ausreden, von meinem ungesunden Körpergefühl, von meinen Speckrollen, von meinem ungesunden Essverhalten.
Es musste sich was ändern. Eine ewigkeit habe ich mich mit lari fari Sportprogrammen aufgehalten. Hier mal etwas Yoga, da mal etwas joggen, hier mal ein wenig Hanteln schwingen. Glücklich hat mich das nicht gemacht.
Immer öfter hörte ich, dass man an seine Grenzen kommen muss. Das mache frei. Das verändere Körper Geist und Seele.
Aber wie dorthin kommen?
Monate schlich ich um das Insanity 60 Tage Programm, kostet es doch 120Euro... Habe mich entschieden es zu probieren - und kann mir nicht mehr vorstellen, anderthalb stunden irgend nen rotz im Fitnessstudio zu machen. Ich.liebe.Insanity. Ich gehe es nun an, ich will gesund sein, ich will fit sein, ich will Stärke. 
All das gibt mir Insanity. Es ist hart, mehr als das, es gibt keine Worte dafür. 
Ich liebe es.
Keine Ausreden mehr. Traumkörper, ich komme. Positive Lebenseinstellung, hier bin ich.



 
    Das letzte ist Jillian Michaels, die hat mit Insanity nichts am Hut, aber ist für mich auch eine große Motivation.
Fitness isnt about a crunch or a push-up. Its about taking your power back.
So sieht es aus.

2. Tough Mudder 
Uns war nach was verrücktem. Durch Zufall bin ich über eine Veranstaltung gestolpert, die erstmal verrückt klang.
18 kilometer, 16 Hindernisse. Viel Matsch, Strom, Eiswasser, enge Röhren, Feuer und und und...
Wir wollten was verrücktes. Wir wollen mal was anderes erleben. Wir wollen wachsen. Wir wollen es uns beweisen. 
Interesse? *klick* 
Wir waren gestern fast 18 km wandern. Es war kalt, es war lang, es war anstrengend.
Aber kennt ihr das? Wenn ihr noch Wochen oder gar Jahre von einem Erlebnis berichtet? Euch erinnert, wie schön und besonders etwas war?
Das war so ein Moment. Himmel, ich hatte wirklich keine Lust. Nach 7 km wäre ich am liebsten nach Hause gegangen. Es war so kalt, meine Schulter tat so weh.
Aber manchmal muss man seinen schweinehund anschreien und sich ihm widersetzen.
An die Grenze gehen. Nicht so viel Denken. Einfach dinge TUN. Nicht reden, tun. 

3. New York  
Da saßen wir vor ein paar Tagen auf der Couch, beide völlig gestresst von der Arbeit, wohlwissend, bald eine Woche Urlaub zu haben. Ich sagte, ich hätte Lust auf New York. Mein Mann meinte, wir könnten doch fliegen.
Was? So spontan? Und das Geld? Und nach NY nach hause kommen und sofort wieder arbeiten? Viel zu stressig.
Aber ich erinnerte mich sofort daran, dass es nichts zu verlieren gibt. Öfter mal was neues. Öfter mal spontan sein. Was wagen. Einfach mal das Leben auskosten. 
Living Life to the fullest.
Und nur einen Tag später buchten wir unsere Reise. Freitag geht es los (und es wird ein erstes FMA geben ;) )

Ich fühle mich lebendig. Probiert es doch auch aus!
Was habt ihr vor, aber traut euch nicht? Was hält euch ab? Welche Träume schiebt ihr immer nach hinten? Wozu könnt ihr euch nicht aufraffen und überwinden?
Schreibt es mir, ich finde mindestens EIN Argument, warum ihr es unbedingt tun solltet :)
stay positiv <3  

Sonntag, 29. Dezember 2013

"I love the person i´ve become, because I fought to become her" - Kaci Diane

Diesen Jahresrückblick hatte ich auch im letzten Jahr schonmal. Heute wiederhole ich ihn nochmal für euch, für das Jahr 2013. Gerne dürft ihr ihn übernehmen, hinterlasst mir doch euren Link als Kommentar :)

Welche Themen definieren mein 2013?



Was habe ich dieses Jahr erreicht?

"I used to walk into a room full of people and wonder if they liked me. Now i look around and wonder if I like them!"



Welche emotionale Erfahrungen habe ich gemacht?


 aber auch
Es war ein wunderbar durchwachsenes Jahr. Ich würde es nicht ändern wollen.

Was kam im Jahr 2013 dazwischen?

Manchmal sind es die Kleinigkeiten ;)

Was habe ich dieses Jahr gelernt?

"Some people like to call me cocky or arrogant. But I just think, ´how dare you assume I should think less of myself´" - Ronda Rousey


Give yourself permission to immediately walk away from anything that gives you bad vibes. There is no need to explain or make sense of it. Just trust what you feel.


The Universe sends us exactly what we are ready for at the exact time we need it in our lives.
— Sending Light, Brooke


Mein größtes Erfolgserlebnis war?

Zu mir und meinen Gefühlen zu stehen. Nicht immer nur Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen. Ich habe gelernt, meine Meinung zu sagen. Etwas, was mir immer sehr schwer gefallen ist. Ich habe mich klar positioniert. Ich stehe nur noch auf einer Seite. Und zwar auf meiner.

Was habe ich dieses Jahr vermisst?


New York. New fuckin´York... Wollten wir ja eigentlich dieses Jahr hin. Aber haben uns noch anders entschieden.

Was musste ich loslassen?

Die Hoffnung, dass du dein Leben in die Hand nimmst und deine Angst besiegst, damit wir eine Chance haben...

Gefreut...?

Ach je, über so vieles! Mein Junggesellinnenabschied war so schön und meine Hochzeit perfekt. Es sind diese kleinen Glücksmomente, die möchte ich nicht zerreden.


Begonnen...?

"There comes a day when you no longer think about the ones that tried to bring you down,  because they just dont matter. You matter." - Brigitte Nicole

Mich zu lieben. Mein Leben in meine eigenen Hände zu nehmen. Zu verändern, was mich stört.


Das möchte ich gerne nochmal erleben?


Immer wieder. Das Meer. Das Meer!

Konzerte! Er so "wohooo" und ich so:


Ich möchte mehr...?

"Fitness to me isn´t about a crunch or a push up. It´s about taking your power back." - Jillian Michaels

Leben. Lieben. Fühlen. Lachen.

Das beste, was jemand für mich gemacht hat...?

Da bleibe ich konform mit dem, was ich letztes Jahr schon geschrieben habe. An mich zu glauben und nie von meiner Seite zu weichen.

Das beste, was ich für mich selbst gemacht habe, ist...?

"Don´t ask why someone keeps hurting you. Ask why you keep letting them."
Ich glaube, das bedarf keine Worte mehr.

Ich freue mich auf 2014, weil..?

... das Leben sicherlich wieder viele tolle Momente für mich bereit hält und ich so ne?


Wenn ihr mögt, dürft ihr gerne auch mitmachen, ich würde mich über einen Link zu euren Post´s freuen!


Sonntag, 15. Dezember 2013

Ins Leben verliebt




Glücksmomente.
Wir sind ständig auf der Suche, können es kaum erwarten und suchen sie. Wundern uns, warum sie vor uns weglaufen, wenn wir völlig besessen hinter ihnen herjagen, mit einem irren Grinsen.
Wer will sich schon gefangen nehmen lassen?

Lässt man die Sache mit dem Glück einfach laufen, dann erwischt es dich plötzlich und völlig unvorbereitet.

Ich liebe das.
Es treibt mir die Tränen in die Augen.
Es verschlägt mir die Sprache.
Ich könnte mich völlig in solchen Momenten verlieren.
Dieses Gemisch aus völliger euphorie über diesen wundervollen Moment und tiefer Melancholie.
Ich bin voll in dem Moment und doch in einem anderen Universum.
Ich bin voller Liebe, voller Glück und trotzdem so rührseelig. Voller Worte die gesagt werden wollen, sich aber nicht formulieren lassen.
Ich will alles und irgendwie auch nichts. Dasitzen und fühlen reicht vollkommen.
Sehnsucht spüren. Nach mehr. 
Ich glaube, nie bin ich mehr ich, nie legt sich meine Seele offener dar, als in genau diesen Momenten.
Sehnsucht.
Nach allem, was ich im Alltag nicht zulassen möchte.

Mir bleibt nichts anderes übrig als zu lächeln, während sich die Tränen ihren Weg suchen.

 Hemd - Gina Tricot
Top - H&M
Uhr - icewatch
Lipstick - Mac Vegas Volt

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Wishlist mal anders...

Es ist wieder soweit. Der Bloggereinheitsbrei geht wieder los. Jeder Blogger der was auf sich hält, postet derzeit seine X-Mas Wishlist.
Ich hab da kein bock drauf. Ich spiel den quatsch nicht mit. 
Versteht mich nicht falsch, ich liebe Geschenke. Und sie gehören für mich auch zu Weihnachten dazu. Würde ich was anderes behaupten, wäre das glatt gelogen.

Aber erinnert ihr euch noch? Als ihr als kleines Mädchen, oder auch als kleiner Junge, schon Wochen vorher aufgeregt ward, das glitzern in euren Augen. Und die extreme Ungeduld am heiligen Abend. 
Dieser Zauber, dieses mystische, diese besondere wohlige Wärme. 
Ich würde auf jedes einzelne Geschenk verzichten für dieses eine, besondere Gefühl. 
Keksduft, Tannenduft, Kerzenduft. Das Rascheln von Papier, Glitzer das überall verstreut rumliegt, Lametta und Kugeln, die in allen möglichen Farben daherfunkeln. 

Auch wenn Weihnachten kommerziell ist, was für ein wunderbares Geschenk haben uns unsere Eltern da bereitet? Uns an Wunder glauben zu lassen. 

Als Kind kam ich irgendwann mal von meinem Vater nach Hause, und in meinem Zimmer fehlten mein Schnuffeltuch, und die Möbel von meinen Barbies waren umgestoßen. Meine Mama tat so, als wüsste sie von nichts. Am Morgen, ich glaube es war Weihnachten oder Nikolaus, da wachte ich auf und neben meinem bett stand ein Meerschweinchen, im Käfig lag mein Schnuffeltuch und angelehnt am Käfig stand ein Brief, geschrieben vom Weihnachtsmann/Nikolaus. Er entschuldigte sich dafür, dass er mein Zimmer so unordentlich hinterlassen habe, aber er wollte es meinem neuen Meerschweinchen schön gemütlich machen. 

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, oder auch nicht, wie toll das war! Ich hatte einen Brief vom Weihnachtsmann erhalten! Und er war in meinem Zimmer! Wie wundervoll war das denn?

Klar, irgendwann bemerkte ich, dass die Schrift meines Vaters der Schrift vom Weihnachtsmann sehr ähnelte.... Aber ich werde nie vergessen, wie verzaubert ich war.

Ich möchte an dieses Gefühl erinnern.
Ich wünsche mir, dass jeder Erwachsene, und jedes Kind, sich verzaubern lässt.
Ich wünsche mir, dass jeder es schafft, mal innezuhalten und zur Ruhe zu kommen.
Ich wünsche euch viel Wärme.
Ich wünsche euch, dass ihr die Vorweihnachtszeit so richtig genießen könnt.
Ich wünsche euch allen, dass ihr euch an eure kindlichen Erfahrungen erinnert. Und sie auch heute noch feiern könnt!

Erwachsen werden heißt zwar, dass man Verantwortung übernehmen muss und nicht mehr jeden Tag albern sein kann.
Aber es bedeutet niemals, dass ihr euch die Freude nehmen lassen müsst.

Macht Schneeengel (wenn ihr Schnee habt, wir nicht :( ), bringt das Strahlen wieder zurück in eure Augen, Schreibt eine Wunschliste an das Christkind, fahrt schlitten, macht Schneeballschlachten, betrinkt euch mit Glühwein und schreibt Nachts um 2 an alle lieben Menschen, wie sehr ihr sie liebt. Oder lasst den Glühwein weg und sagt es ihnen so. Schmückt euren Weihnachtsbaum, verzaubert eure Wohnung in ein Wonderland, backt mit euren Freundinnen Plätzchen...

Es geht nicht um die Geschenke alleine. Es geht um Gefühle. Es geht ums Herz. Es geht ums Verzaubert werden. 

Montag, 18. November 2013

How to give a Bachelorette-Party

Seid ihr in der misslichen, oder auch freudvollen, Lage, die JunggesellinenAbschiedsParty einer Freundin planen zu dürfen/müssen? 
Ich habe meine ja schon etwas länger hinter mir und kann euch daher ein paar Tips geben. Ich kann euch nicht viel zur Planung sagen, aber ich kann euch aus meiner Sichtweise berichten, wie ich mich gefühlt habe.
Bevor ich also ein paar Tips raushaue, möchte ich euch von meiner erzählen.

Die Freundin die ich mit dieser Aufgabe beauftragt habe, hatte die schwere Aufgabe, erstmal alle meine Mädels zu kontaktieren, denn ich habe keinen großen Freundeskreis. Ich habe vereinzelt Freunde und Bekannte, die sich überwiegend nicht kannten. Das war schonmal die erste Schwierigkeit.
Und da das Leben selten so spielt, wie man sich das so vorstellt, gab es sehr bald noch eine andere große Herausforderung. Ich bin ganz schön doll erkrankt. Ich lag fast 3 Wochen komplett platt, totalausfall. 

Unglaublicherweise haben meine großartigen Mädels es doch irgendwie hinbekommen, den Abend etwas angepasst umzustrukturieren. Ich war immer noch etwas krank, aber schon kurz vorm Gesunden, so musste nur ein bisschen was gestrichen werden (zum Beipsiel ein übermäßiges Besäufniss, der Discobesuch,...). Ich habe heute noch den ganzen Alkohol zuhause, der nicht getrunken werden konnte.

Mein Abschied war der Kracher, trotz der ganzen misslichen Lagen. Ich war nicht 100% fit, ich hatte mich 3Wochen nur von Fast Food ernährt und fühlte mich total aufgedunsen, dazu kommt dann, dass man sich halt irgendwie prinzipiell zum Deppen machen muss, wenn man diejenige welche ist. So gaben mir meine Mädels ein furchtbar unvorteilhaftes Kleid, welches mein blödes Körpergefühl an dem Tag nur noch verstärkte. Es war natürlich keine Absicht, keiner konnte wissen, dass mir das Kleid nicht steht und man jede kleine Speckrolle sehen würde. Für das Kleid hätte ich schon Kate Moss sein müssen, um wirklich gut auszusehen. 

Ich habe mich davon aber nicht beirren lassen, es war mir wichtig, spaß zu haben und auch meine Freundinnen für ihre Mühe zu würdigen. Denn ich glaube, es steckt mehr Arbeit hinter so einen Abend, als man denkt.

Ein paar Tage vor dem Abschied habe ich eine Folge New Girl geschaut, die in der Jess Schmidt einen Partybus ordert. Und ich dachte, wie cool wäre es, wenn das mal jemand für mich tun würde?
Als mein Abend dann startete, staunte ich nicht schlecht als ein pinker Barbie-Playboy-Partybus vor meiner Tür stand. Ich konnte es kaum fassen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so gefühlt wie in dem Moment. Da gibt es Menschen, die tun sowas tolles für mich! Es war der Hammer. Alle Krankheit, alle Speckrollen waren vergessen. Wir hatten nur eine Stunde zeit in diesem Bus und ich wollte diese Stunde voll ausnutzen.

Ich war krank - aber ich hab alles gegeben.
Es war keine Stilvolle Party - es war pornös.
Wir haben nicht getanzt - wir sind eskaliert.
Genau so muss es sein!

Ok, jetzt zu meinen persönlichen Tips. Sie sind wirklich meine persönlichen Tips, das empfindet sicher jeder anders. Aber ich habe das nun hinter mir und kann sagen, wie sich das anfühlt. Vorher kann man sich das ja nur vorstellen, aber wenn man mal drinsteckt...

1. Unterschätzt nicht den Stress, den eure Bachelorette hat, auch wenn sie nichts tut.
Auf den Tag zu warten, an dem die Party endlich losgeht, nicht zu wissen, wann es passiert und vor allem, was passiert, das ist emotional sehr sehr stressig. Unterschätzt das nicht und versucht euch etwas in die Auserwählte hineinzuversetzen.

2. Macht ihr keine Angst.
Wenn ich eins doof von meinen Mädels fand, dann dass sie mir angst gemacht haben und sich keiner so wirklich vorstellen konnte, was für eine Unsicherheit so eine Unwissenheit auch auslösen kann. Ich habe ständig irgendwie gemeine Dinge gehört. "Wir gipsen dir deine Hände an nen Bierkrug" nur so als ein Beispiel. Es nahm irgendwann das Ausmaß an, dass ich befürchtete, es wird nur Spaß auf meine Kosten gemacht. Ich bin da aber auch etwas empfindlich. Dennoch, versucht euch am besten in Stillschweigen, beruhigt eure Freundin, dass alles ganz toll werden wird. Das ist wirklich besser für die Nerven, als Witze zu machen und Angst zu schüren.

3. Achtet auf die charakterlichen Eigenschaften eurer Bachelorette.
Wir ihr alle wisst, gibt es extrovertierte und introvertierte Menschen. Ich gehöre zu den ruhigen und zurückhaltenden. Ich gehe nicht allzu gerne auf Menschen zu. Ich bevorzuge eine private Party unter Freunden einer Kneipentour. Beachtet das, wenn ihr etwas plant. Ich hätte mich zwar auf die Disco gefreut, aber es wäre für mich die Hölle gewesen, mit Bauchladen in der Stadt auf millionen Menschen zuzugehen. Für euch ist das vielleicht witzig, ist eure Bachelorette aber schüchtern, könnt ihr den ganzen abend zur Qual machen. 

4. Ihr plant, aber sie gibt den Ton an.
Wenn sie keinen Stripper will, dann könnt ihr das noch so für eine gute Idee halten. Sie. will. keinen. stripper. Das war jetzt nur ein Beispiel. Klärt am besten vorher ab, was gar nicht geht. Und haltet euch daran. Sie will keinen Alkohol trinken? Dann ist das so. Sie will keine Party sondern was gemütliches? Super, es muss nicht immer nach demselben Einheitsbrei ablaufen! Ein Beautywochenende ist sicher genauso toll.

5. Lasst die Sau raus.
Ihr habt es geschafft? Die Party läuft, die Planung ist vorbei? Super, vergesst den Stress der letzten Wochen, lehnt euch entspannt zurück und lasst die ganze Anspannung in einem riesen Party-eskalations-Knall heraus. Auch sie ist froh, dass das Warten endlich ein Ende hat, auch ihre Anspannung muss raus. Jetzt wird gefeiert. Sich auszutauschen, wie stressig die Planung war, welche Stolpersteine euch im Weg lagen interessiert sie sehr, aber nicht an diesem Abend. 

6. Macht euch nicht zuviele Sorgen.
Der Abend muss nicht perfekt sein. Ihr habt etwas für sie geplant. Ihr habt euch Mühe gemacht. Ihr habt alles dafür gegeben, dass der Abend für sie so toll wie möglich wird. Ist sie eine gute Freundin, dann wird sie alles was ihr getan habt, wertschätzen und auch unperfektheiten sind gleich tausendmal schöner!

Ich habe es zwar schon getan, aber hier nochmal vielen Dank für meine tolle Busparty. Ich hätte mir keinen schöneren Abschied vorstellen können. Es war genau so richtig! 
(Und zum Glück musste ich mit diesem hässlichen Kleid nicht in die Disco xD )

Freitag, 11. Oktober 2013

Ich bin nicht wie andere Mädchen. Aber mein Haar ist flauschig [Video]

Hier ist das Urlaubsvideo. Viel Spaß damit.
Ich habe wieder im ersten Teil einen Zusammenschnitt mit Musik hinterlegt und im zweiten kommen die Outtakes.

Es freut mich übrigens sehr, dass euch die Fotos aus dem letzten Post so sehr gefallen :)


Donnerstag, 10. Oktober 2013

But I will hold on...

Ich glaube, dass die Angst die man hat, wenn man an einem Abgrund steht, in Wahrheit vielmehr eine Sehnsucht ist.
Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen -
oder die Arme auszubreiten und zu fliegen 
- Isabell Abedi - Whisper -



Mittwoch, 9. Oktober 2013

Mallorca and some personal thoughts

"Sonne. Lesen. Strand. Meer. Wellen. Cola. Tiefes Blau. Frieden. Stille. Glücksgefühl."
"Und was ist das eigentlich, was ich da fühle? Traurigkeit? Melancholie? Angst?"
"Aber kann man sich nur in Menschen verlieben? Vielleicht kann man sich ja auch in Orte verlieben. In Momente. Aber das ist traurig, weil sie ja vergehen. Oder man muss sie verlassen. Also bleibt was? Schmerz? Oder Zuversicht, weil man sich auf die nächste Verliebtheit freuen kann."
"Ich bin traurig-glücklich. Glücklich-traurig. Und wenn ich jetzt gerade weine, dann weil ich beides bin."
"Ich sitze auf nem Felsen. Unter mir tobt das Meer. Und wenn ich die Augen schließe, dann rieche ich salz und der Wind weht alles von mir ab. Ich bin hier raus gekommen, aber wie komme ich wieder herunter?"
"Ich glaube, ich tue es trotzdem..."


Hola!
Wir sind wohl erhalten aus unserem letzten Strandurlaub zurückgekehrt. Wir hatten eine wundervolle Woche und wie immer bin ich etwas melancholischer Natur nach so einer tollen Zeit.
Bevor der nächste Mode- oder Beauty-Post kommt, werdet ihr euch wahrscheinlich noch 2 Urlaubsposts anschauen müssen. Unter anderem habe ich ein Video schon fertig gezaubert und ich freue mich, es euch zu zeigen.
Ich werde übrigens nie verstehen, wie ich es schaffen kann, alle Bilder auf eine Größe zu bekommen. Ich dreh bei allen Fotos die gleiche Pixelzahl ein, und dennoch... wenn jemand einen Rat hat, so nehme ich ihn gerne entgegen.

Dienstag, 24. September 2013

Wiederholungstäter

Es gibt Dinge im Leben, die passieren uns immer wieder. Egal was wir tun, egal was wir in uns verändern.
Egal, mit welcher Willenskraft wir auffahren.
Es.passiert.immer.wieder.

Und wir sind verwirrt. Fragen uns, warum? Wo wir uns doch diesmal wirklich Mühe gegeben haben. Wo wir uns doch diesmal an alle Regeln gehalten haben.
Wo es sich doch diesmal anders und besser angefühlt hat.

Aber es gibt nunmal Prozesse in uns, die wir nicht spüren. Denen wir uns nicht bewusst sind.
Es liegt nicht alles in unserer Kontrolle, so sehr wir das auch wollen.
Reine Willenskraft genügt nicht.
Ein Wille zur Veränderung allein ist nicht stark genug, um gegen diese Macht des Unbewussten in uns zu kämpfen.

Wir können laufen. rennen. Sprinten. Uns verstecken.
Es verfolgt uns. Kommt uns auf die Spur.
Findet uns.
Und holt uns wieder ein.

Und wir. Wir bleiben verletzt zurück.